
Die auf der DSA 2026 vorgestellte Drohne erhielt Verbesserungen bei Datenübertragungskanälen, Software und Navigation, um in Umgebungen mit elektronischen Störungen zu operieren
Der russische Konzern Kalashnikov hat die modernisierte Drohne SKAT 350 M während der Defence Services Asia (DSA) vorgestellt, die vom 20. bis 23. April in Kuala Lumpur, Malaysia, stattfindet. Nach Angaben des Unternehmens erhielt die neue Version des Systems eine größere Anzahl an Datenübertragungskanälen sowie erweiterte Betriebsfrequenzbereiche.
Laut Hersteller wurden die Änderungen nach Auswertungen der Einsatzerfahrungen mit dem System in militärischen Operationen umgesetzt. Kalashnikov erklärt, dass die neuen technischen Eigenschaften in Kombination mit der Möglichkeit, Kanäle in Echtzeit zu wechseln, die Fähigkeit der Drohne erhöhen, auch unter dem Einfluss elektronischer Kampfführungssysteme zu operieren.
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Das Unternehmen teilte außerdem mit, dass im Laufe des Jahres 2025 mehr als 40 Änderungen an der Software des Kontrollzentrums der SKAT 350 M vorgenommen wurden. Zu den Aktualisierungen zählt laut Konzern die Integration von Ausrüstung zur Verringerung der Auswirkungen gefälschter GPS-Signale. Nach Angaben des Herstellers nutzt die Drohne nun auch eine optische Navigation auf Basis vorab geladener Karten, was die Fortsetzung der Mission selbst bei Unterdrückung oder vollständigem Ausfall des Satellitensignals ermöglichen soll.

Von Kalashnikov als multifunktionales Aufklärungssystem für große Höhen und den Einsatz unter unterschiedlichen Wetterbedingungen beschrieben, ist die SKAT 350 M für die Geländebeobachtung und die Unterstützung von Bodeneinsätzen vorgesehen. Nach den vom Unternehmen veröffentlichten Angaben kann die Drohne bis zu vier Stunden in der Luft bleiben und operative Flüge über eine Mindestdistanz von 240 Kilometern durchführen.
Der Hersteller erklärte zudem, dass das System zur Identifizierung verschiedener Zielarten auf dem Gefechtsfeld eingesetzt wurde, darunter gepanzerte Fahrzeuge, Raketensysteme, Feuerstellungen, Drohnenleitstellen, Munitionslager, Ausbildungsbasen und unbemannte Boote. Die Informationen über diesen operativen Einsatz wurden von Kalashnikov selbst veröffentlicht.
Ein weiterer von dem Unternehmen hervorgehobener Punkt ist die Integration der SKAT 350 M mit den gelenkten Loitering-Munitionssystemen der KUB-Familie. Bei dieser Art von Einsatz wäre die Drohne dafür verantwortlich, das Ziel aufzuklären, seine Position zu bestimmen und die Ergebnisse nach dem Angriff auszuwerten.
Nach Angaben des Konzerns verwenden die unbemannten Luftfahrtsysteme des Unternehmens eine gemeinsame proprietäre Software, die entwickelt wurde, um Informationen zu integrieren und Einsätze unterschiedlicher Komplexitätsstufen im kontinuierlichen Betrieb zu unterstützen.
Quelle und Bilder: Telegram @kalashnikovnews. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
